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PN's Forum \ HiFi \ Schallerzeugung \ Selbstbau-Projekte \ Manger 107-3 mit Linkwitz-Riley 4. Ordnung Allpass-Matrix / Linkwitz-Transformation


de0815de *

#1 Verfasst am 11.02.2016, um 17:10:32



Ich habe noch ein Paar 107-3 von der Firma Manger.

Inzwischen wird es in unserer Mühle auch immer wohnlicher und es konnte bereits ein Platz mit meiner Frau ausgehandelt werden (dass ich einmal einen WAF haben würde).
Sie sollen also Einzug in unser neues Esszimmer bekommen. Der Raum wird nicht besonders optimiert werden etc. Es soll einfach eine Möglichkeit für Musik geschaffen werden, wobei man schön aus dem Fenster in den Wald und auf den Teich blicken kann.

Eine der Bedingungen vom WAF ...so wenig sichtbare Technik wie nur möglich!
Was bedeuten würde dass ich ggf. die Ursprünglichkeit der 107-3, also passiv, wieder herstellen müsste. Endstufe in den Keller etc.
Vorteil: Die Technik ist noch vorhanden! Weil…

Es gab bereits einen Ansatz die Teile auf Vollaktiv zu klemmen. Der Hauptgrund war, das mir der MSW bei Überlastung (das war steht’s schnell erreicht) in einen Schadenzustand ging. Das war zwar bei den Mangers immer und wieder und wieder zu machen. War natürlich damit verbunden das man steht’s ein zweites Paar Manger bereithalten musste, für die Dauer der Reparatur. Und es entstanden auch Kosten die nicht gerade unerheblich waren.

Somit plante ich (vor Jahren), in Verbindung mit Daniela Manger, einen Vollaktivlautsprecher daraus zu machen. Die Besonderheit war das der 107-3, wie im Namen bereits versteckt zu lesen, 3 MSW hat. Die beiden Seitlichen müssen also "zeitlich versetzt" angespielt werden. Passiv wurde das mit einer Spule versucht, Aktiv sollte das ein DSP erledigen.
Die Aktivtechnik wurde mir von der Firma Sitronic angefertigt und hat auch eine "Leistungsbegrenzung" an Bord, was zukünftige Schäden verhindern sollte.

Dann kamen Günther Damdes S.O.T.A.-Eckhörner und die Manger fristeten ein halbaktives Dasein als Rears...und ich hörte ohnehin nur Stereo. Das zweite Paar (MSW109) verschwand als Passivvariante in der „Wand“ als Center. Dann folgte der Kauf des neuen Hauses und die Anlagen hatten untergeordnete Prioritäten.

Nun habe ich Stefan Wehmeiers (http://www.audio-optimum.com) Technik bereits schon einmal gehört und er willigte ein seinen SINCOS® so anzufertigen das er mit der 107-3 ebenfalls etwas anfangen kann. Diese Endstufe gibt es nicht einzeln zu kaufen, da die Einstellungen nicht „einfach so“ vorgenommen werden können.

Das Mangerprojekt hätte dann einige Besonderheiten! So kann man beispielsweise die Grenzfrequenzen so einstellen das die Wandler bis an ihre wirklich maximal mögliche Belastungsgrenze kommen ohne dass man die Frequenzen einfach in den Bereich des „besser für den Wandler“ verschiebt! Damit kann der MSW theoretisch enorm tief getrennt werden ohne das man auch nur eine Auslenkung zu sehen bekommen dürfte. Bzw. kann man Tieftöner und MSW in ihre maximal möglichen Grenzen annähern. Es ist also zu erwarten das es insgesamt lauter und tiefer im Bass werden wird.
Auch wenn ich es selbst technisch nicht belegen kann - so müsste mit "konventioneller" Linkwitz-Riley 4. Ordnung Allpass-Matrix / Linkwitz-Transformation mehr möglich sein als die Ergebnisse die bisher von FIR und IIR erreicht werden.
Auf der anderen Seite muss man sich auch einigermaßen bewusst machen... mit "Normalen" Schallwandlern wären die zu erwartenden Ergebnisse sehr viel besser mit dieser Technik.

Im Ergebnis verspreche ich mir einen Lautsprecher der die neuste Aktiventwicklung von Manger möglicherweise schlägt oder mindestens sehr nahe kommt!

Auf die Beschreibung meines Wunsches erhielt ich vom Entwickler folgende Antwort:
„…der Manger-Wandler (Biegewellenwandler) hat gegenüber konventionellen 2-Wege-Systemen mit nicht phasenparalleler Frequenzweiche den Vorteil, dass der ganze Frequenzbereich von nur einer Membran abgestrahlt wird, deren effektive Membranfläche sich zu höheren Frequenzen hin verkleinert. Mit der von mir entwickelten Aktivtechnik macht das aber keinen Sinn mehr, weil schon eine normale 25mm-Hochtonkalotte in Verbindung mit einem langhubigen Tiefmitteltöner an einer phasenparallelen Aktivweiche dem Manger-Wandler deutlich überlegen sind. Als einziger "Vorteil" verbleibt, dass bei schlechten Musikaufnahmen mit zu hoher Dynamikkompression (das sind leider die allermeisten) der Manger-Wandler aufgrund eines relativ hohen und "weichen" Klirrspektrums nie unangenehm klingt, auch wenn die Aufnahme tatsächlich unangenehm ist. Auf der anderen Seite kann der Manger-Wandler bei guten Aufnahmen nicht alle musikalischen Details auflösen. Das funktioniert mit einem 2-Wege-System mit exakt phasenparalleler Aktivweiche sehr viel besser.“

Wehmeier willigte jedenfalls ein, nicht zuletzt vermutlich um seinen Eigennutz als Entwickler ebenfalls zu befriedigen. Der recht hochwertige und auch damals sehr hochpreisige Lautsprecher kann einem mehrfach "Vorher-Nachhertest" unterzogen werden, da die Passivvariante und die Aktivvariante vorhanden sind.
Je nach Ergebnis kann man das dann sogar Fachzeitschriften vorstellen. Ich bin davon überzeugt dass ich anschließend einen völlig neuen B(ä)sseren Lautsprecher haben werde!

Für mich ein sehr spannendes Projekt. Wenn es Interesse am Projekt gibt, dann berichte ich gerne mehr darüber.



wenn du willst was du noch nie gehabt hast, dann tu was du noch nie getan hast!

bearbeitet von de0815de, am 11.02.2016, um: 17:11:12


de0815de *

#2 Verfasst am 07.03.2016, um 10:06:03



Da ich von der Technik ohnehin nicht so viel Ahnung habe, kann ich die Email zitieren. Ich kann es kaum abwarten das Ergebnis zu hören.


Zitat:
Hallo Herr xxx,

Ihre Manger-LS sind fertig, bzw. fertig abgestimmt. Die Bässe (Vifa M21WP) haben einen relativ schwachen Magnetantrieb und eine für das Gehäusevolumen zu leichte Membran, sodass sie im Original nur bis 60 Hz (-3 dB) hinunter spielen. Mit einer Linkwitz-Transformation und zwei zusätzlichen Hochpässen 2. Ordnung konnte ich die Tiefbasswiedergabe auf 36 Hz (-3 dB) erweitern. Einen Einbruch im Frequenzgang bei 140 Hz habe ich mit einem Gyrator-Bandpass ausgeglichen. Die phasenparallele Ankopplung der Bässe an den Manger-Wandler war kein Problem, die Übernahmefrequenz beträgt 257 Hz. Die beiden seitlichen Manger-Wandler sind unsinnig; um die Löcher im Gehäuse abzudichten, habe ich vier kreisrunde 3mm-Stahlplatten anfertigen lassen. Trotz der niedrigen Übernahmefrequenz bleibt die Auslenkung des Manger-Wandlers moderat, er wird auch bei hoher Lautstärke nicht mehr überlastet. Der Manger-Wandler selbst hat einen sehr problematischen Frequenzgang mit zwei ausgeprägten Einbrüchen (- 8 dB) bei 860 Hz und 1,9 kHz, sowie einem deutlichen Höhenabfall (-6 dB) schon auf Achse. Die Einbrüche habe ich mit zwei weiteren Gyrator-Bandpässen und den Höhenabfall mit einem Shelving-Hochpass kompensiert. Der Frequenzgang ist jetzt bis 15 kHz linear. Unvoreingenommen gehört, wäre wohl manch einer begeistert, solche Lautsprecher besitzen zu dürfen. Die Stereo-Wiedergabe ist ausgezeichnet, ansonsten gilt das, was ich weiter unten bereits über die Manger ausgeführt hatte.


Beste Grüße

Stefan Wehmeier
---
Audio-Optimum GmbH
Forschung & Entwicklung
http://www.audio-optimum.com
Hochlarmarkstr. 43
45661 Recklinghausen
sw@audio-optimum.com
+49 2361 8901294-1




wenn du willst was du noch nie gehabt hast, dann tu was du noch nie getan hast!

FlorianK

#3 Verfasst am 07.03.2016, um 19:44:12



Da wäre mal interessant zu wissen in welchem Raum abgestimmt wurde. Und dazu eine Messung. Linear abgestimmt wäre im Grunde in meinen Augen .....wenig sinnig.

Der Lautsprecher anschließend mit Dirac entzerren.....dann haste was.


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
http://www.audioclub.de

bearbeitet von FlorianK, am 07.03.2016, um: 19:47:37


de0815de *

#4 Verfasst am 08.03.2016, um 11:46:44



Der Hörraum könnte wohl dieser gewesen sein: https://www.audio-optimum.com/de/hoerraum.html

Ich war ja vor Kurzem in diesem Hörraum und ich kann dir sagen das ich noch nie ein solches Stereoerlebnis hatte. Es wäre aus meiner Sicht noch zu toppen gewesen wenn man den Raum Schalltod gestaltet hätte. Aber man hat sich hier ehr auf "normale" Wohnsituationen eingerichtet? In meinem ehemaligen Kino konnte man alles, nur eben nicht wohnen. Das kann und will eben nicht jeder und ist prinzipiell auch nachvollziehbar.


Ich denke das es kaum schadet das der Lautsprecher sich nun im Frequenzband Linear verhält, das machen einige ohnehin besser als der Manger und doch "gefällt" vielen ein nicht linearer Lautsprecher besser. Wenn es diese nun ebenfalls können ist das ganz sicher keine qualitative Abwertung, sondern doch ehr als eine Grundlage der Lautsprecherentwicklung zu bewerten?

Dass er nun vermutlich wie beschrieben Linear und auch in der Ankopplung Phasenparallel spielt, ist er quasi "ein Ganzes"! Ich vermute mit der Erkenntnis der Phasenparalle stehe ich momentan ohnehin alleine? In erster Linie ging es mir darum eben auch dieses Merkmal zu besitzen. Weil die Manger viel zu tief (ca. 140HZ) angekoppelt waren. Das sorgte für regelmäßige Totalausfälle, sowohl am Wandler wie auch an der Passivtechnik.

Da die Lautsprecher jetzt nur eine Aufgabe in normalen Wohnraumverhältnissen übernehmen sollen und es vermutlich möglich sein wird das man den Regler jetzt auch ohne Anspannung und Angst nach rechts bewegen kann... ist mir schon geholfen wenn sich einfach nur nichts verschlechtert hat.

Demnach bleibt mir jetzt nur zu hoffen das meine Erwartungen erfüllt wurden. Die Manger waren ja nicht schlecht bzw. spielten die schon in einer Liga die man auch mit den besten bekannten Hilfsmitteln nicht unbedingt mit "normalen" Lautsprechern hätte erreichen können.
Meine Frau hatte den Wunsch das die Technik am besten Unsichtbar oder wenigstens "schön" sein sollte. Das Ding muss ich jedenfalls nicht im Keller installieren gehen...so nehme ich das im Moment noch an https://www.audio-optimum.com/de/sincos.html


Welche Messung wäre denn überhaupt interessant?








wenn du willst was du noch nie gehabt hast, dann tu was du noch nie getan hast!

bearbeitet von de0815de, am 08.03.2016, um: 11:55:26


FlorianK

#5 Verfasst am 08.03.2016, um 13:58:30



Da kommt ein Punkt zum Anderen....
Ein schalltoter Raum bringt keinen weiter. Du bist bei der Wiedergabe von Mucke auf bestimmte Reflektionen usw angewiesen. Zu glauben ein schalltoter Raum wäre gut .....ist falsch.
Die Manger waren bei 140Hz ganz klar zu tief angekoppelt....auch klar.
Ein Manger hat sich noch nie gut gemessen.....auch klar.

Eine richtige Abstimmung wäre gewesen: in deinem Raum ; aktiv als Optimum - oder wenns sein muss eben passiv.
Die Abstimmung für ein optimales Hörerlebnis wäre dann noch ein gemessener - fallender Frequenzgang im Bereich von ca 100 - 10KHz um ca 3- je nach Raum 5 dB fallend und nicht linear wie jetzt wohl gemacht.
Ebenso sind bei einer passiv - Abstimmung meist die modalen Auswirkungen nicht gefiltert - was wieder die Wiedergabe zu Grütze macht.
Das wäre so nicht mein Weg gewesen.....
Aber wenn dich das Ergebnis überzeugt oder du so zufrieden bist.....ist es ja gut ! Mit dem Manger hast du auf jeden Fall ein klasse Chassis.




Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
http://www.audioclub.de

bearbeitet von FlorianK, am 08.03.2016, um: 19:44:38


de0815de *

#6 Verfasst am 08.03.2016, um 18:05:41




Zitat:
Du bist bei der Wiedergabe von Mucke auf bestimmte Reflektionen usw angewiesen. Zu glauben ein schalltoter Raum wäre gut .....ist falsch.


Der das sagt müsste auch sagen: “Wegen fehlender Motorgeräusche bei Elektroautos wird es mehr tote Fußgänger geben und unsere heutigen Sportwagen sind inzwischen im Innenraum so gut gedämmt das man fehlende Motorgeräusche per Schallwandler in den Innenraum übertragen muss,... was man bei den Elektrokisten ja auch schon im Außenbereich getan hat und den „Heinis“ spielt man den Sound ein“

Laut Wikipedia, was sicher auch nicht als 100% wissenschaftlich gelten wird, so steht dort zumindest:


Zitat:
Im Idealfall sollte ein Lautsprecher alle Frequenzen im Hörbereich (20–20000 Hz) gleich laut wiedergeben.


Und wer bei Robert die acht 18er erlebt hat, dem ist auch klar dass der Bereich unter 20Hz noch einiges zu bieten hat und ebenfalls so sauber wie nur möglich gemacht werden sollte.


Zitat:
Das bedeutet, dass mehrere Lautsprecher in einer Box eher weniger, der Abhörraum oder mehrere unterschiedlich entfernt stehende Boxen dagegen entscheidend zu den Verfälschungen beitragen.



Im Prinzip bedeutet das gemeinsam nichts anderes als, ...der Raum so wenig Einfluss nehmen sollte wie nur irgendwie möglich!
Es gilt: Kein Raum ist der Beste… was man dann vielleicht in 100m Höhe als wirklich ideal betrachten könnte, wenn denn das möglich wäre und bestimmte Bedingungen noch zusätzlich alle erfüllbar wären.
Wenn jedoch der Raum hörbar ist, was er in den meisten "normalen" Fällen sein wird, dann spielt der Schallwandler nicht die Hauptrolle. Das hat mich damals schon bei Robert überzeugt. Bei Apo war es ebenfalls schon sehr absorbierend und das Hörerlebnis im ehemaligen Kino sprengt für die meisten das Vorstellungsvermögen(die es nicht einmal selbst erlebt haben) was man in solchen Räumen für einen wirklich geilen Sound erzeugen kann.
Man fühlt sich ohne künstliche Akustik einfach nicht mehr wohl in dieser Umgebung. Ansonsten fehlt einem da absolut nichts was jemanden am Musikhören hindert. Erst recht nicht wenn es sich um die ersten Reflektionen handelt. Es fehlen aber auch keine zweiten, dritten usw. ansonsten müsste man das ja auch irgendwo beschreiben können und ggf. künstlich auf das nötigste beschränken können?

Der Frequenzverlauf von Kopfhörern wird mit „linear“ ebenfalls oft als Ideal angegeben.

Naturgemäß verlieren sich die höheren Töne schneller, so dass am Hörplatz auch mit linearen Schallwandlern die Höhen zu den Mitten leicht abfallen. Wenn man dieses Ereignis aber bereits in die Lautsprecherkette einbaut, dann unterstützt das keinesfalls "die Natürlichkeit". Eigentlich müssten am Hörplatz alle Frequenzen gleich laut ankommen und demnach müsste man den Pegel zu den Höhen ehr anheben oder besser breitbandig den Raum bedämpfen! Jetzt spielt aber bei den meisten der Raum eine nicht unerhebliche Rolle und deshalb will niemand die Höhen Schalltod machen, denn dann muss man das im Prinzip auch mit fast allen Frequenzen machen. Halbtote sind Zombies!

Grundsätzlich soll unser Raum keine besondere Bedämpfung bekommen. Egal wie das Ergebnis auch ausfallen wird… es wäre einfach schön wenn es einigermaßen zu uns passen würde.

Ich will jetzt keine Grundsätze über LEDE-Räume etc. führen. Die meisten sind ohnehin weder bereit noch in der Lage in diese Richtung selbst etwas zu erforschen. Über persönliche oder andere Vorlieben zu diskutieren hatte uns ohnehin noch nie weiter gebracht.

Soweit jedenfalls mein Verständnis, was wir vorerst nicht weiter vertiefen müssen.
Die Grundsätze hat Robert auf der HP auch gut beschrieben. Die meisten haben aber schon immer ehr "bessere" Lautsprecher gebaut Ich bin schon froh wenn ich überhaupt mal lese das sich noch jemand mit HiFi beschäftigt.

Mit dem Manger habe ich im Prinzip nur einen Breitbänder der "einigermaßen" gut funktioniert und sich mit der wesentlich tieferen Abstimmung "phasenparalleler" verhielt als gewöhnliche Mehrwegsysteme. Da gibt es auch andere die das in Gänze noch besser machen. Wenn man diese aber nun mal gerade hat und nicht „Graf Koks“ ist…

Wenn alles gut funktioniert hat, dann hat die nun höhere Trennung erst einmal keinerlei Nachteile und die Boxen werden bei Volllast nicht mehr an Selbstzerstörung leiden.
In der Tat bin ich gespannt darauf welche „Nachteile“ sich nun ergeben haben könnten. Ein „riesiger“ Vorteil (in unseren Augen) ist jedenfalls die „Größe“ und die Optik der Endstufen/Weichen-Kombination.

Grundsätzlich dürfte auch diese Ausführung über 3 EQ´s verfügen? Das sollte genügen um sich einigermaßen an den Raum anpassen zu können!



wenn du willst was du noch nie gehabt hast, dann tu was du noch nie getan hast!

bearbeitet von de0815de, am 08.03.2016, um: 18:07:52


FlorianK

#7 Verfasst am 08.03.2016, um 19:12:54



Würde zu weit führen - Grundsatz und Grundlagen Diskussion......
Mal so am Rande - Fuat hat seine Raumbedämpfung so viel ich weiß auch schon relativiert.
Die Zusammenhänge sind doch deutlich anders - lies vielleicht mal - wenn du dort angemeldet bist - mehr auf der HSB Seite. Vielleicht mal auch um mehr Marketing von Realität zu unterscheiden.
Nicht doof oder böse gemeint : ich hatte schon bei deinen Versuchen mit dem damaligen Heimkino gesehen, das du dich nicht selber 100% damit beschäftigst. Sonst hättest du so ein Tool wie Dirac nicht so negativ bewertet.
Und noch einmal - wenn ich eine individuelle Box baue oder bauen lasse oder Abstimmen lasse muss die in meinen Raum passen. Sonst ist das rausgeschmissenes Geld. Und aus dem Manger kann man sehr gut etwas heraus holen.Ich sage damit nur: so wirst du nur einen Bruchteil aus dem Chassis herausholen - und der Manger ist eines der besten Chassis das ich gehört habe ( auch wenn er gemessen nicht gut abschneidet).
Aber egal.....ich will keine Diskussion in der Richtung.....

Mal zu Wikipedia: ich habe mal einen Artikel geschrieben zu Vierseitenhobelmaschinen / Kehlmaschinen. Der wurde dann von einem bewertet der Architekt ist und als Hobby Modeleisenbahnen hat. Diese Person meinte das meine Angaben und Aussagen dazu falsch wären. Der Artikel wurde nicht veröffentlicht. Seiner - der Inhaltlich eigentlich komplett falsch ist und nur einseitig die Materie betrachtet blieb.------ Wir bauen diese Maschinen .....merkste was :D

Wiki selber schrieb mir später und entschuldigten sich. Sie wären froh das sie diese unendgeldlichen Mitarbeiter haben. Der Artikel vom Architekt blieb stehen


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
http://www.audioclub.de

bearbeitet von FlorianK, am 08.03.2016, um: 19:53:54


de0815de *

#8 Verfasst am 08.03.2016, um 20:05:04



Ich ebenfalls nicht!

Der Raum steht für Maßnahmen ja ohnehin nicht zur Verfügung, so dass es besser ist sich erst überhaupt nicht damit zu beschäftigen
Und meinen alten Raum und die Anlagen dort hat von hier niemand gehört. Demnach stehen sich hier Meinungen gegen Erfahrungen gegenüber. Aber lassen wir das wirklich!

Was gibt es denn für Idealziele für einen Lautsprecher die jetzt ggf. in dieser Konfiguration noch nicht erreicht sein könnten? Ggf. lässt sich das ja auch messen? Und wie du ja selbst schon festgestellt hattest, der Breitbänder hört sich aus ganz bestimmten Gründen gut an. Eben weil er schon eine Quasipunktschallquelle ist! Der Entwickler von audio-optimum spricht dieses Phänomen der sog. Phasenparallität zu, die er nun auch hier verwirklicht haben will! Dabei handelt es sich natürlich nur um den Bereich der Ankopplung. Der Manger muss ja auch nach unten unterstützt werden, weil ihm sonst einiges an Lautstärke fehlen würde. Dann kann man so eine Konstruktion zum Musikhören nicht mehr einsetzen! Aber da du die Dinger ja kennst ist das ja klar.

Wandabstände einigermaßen einhalten, ausrichten und vielleicht noch die Moden per EQ absenken!

Vielleicht hast du es nicht gelesen - es war kein wirklicher Neubau mit Manger? Ich habe ein Original umbauen lassen. Da gibt es schon mal Gegebenheiten die so genommen werden müssen wie sie eben sind! In diesen Raum müssen sie vor allem optisch passen, da es sonst keine Musikanlage dort gibt! Sicher für viele eine Luxus Problemlösung.

Worauf hast du das mit dem Marketing bezogen?



- Beiträge wurden automatisch zusammengefügt -
Grund: Doppelposting


Ich sagte ja zum Wiki, wissenschaftliche Arbeit und Aussagen sind da ebenfalls mit Vorsicht zu genießen. Aber wenn man nur sagt: Das macht man so nicht, dann fehlt mir immer die Aussage warum! Mir ist klar das ich mir keine Vorteil ohne ggf. einen oder gar mehrere Nachteile einholen kann. Die meisten können aber nur noch in Kompromissen denken und nicht mal daran denken das man es sich auch anders vorstellen könnte?



wenn du willst was du noch nie gehabt hast, dann tu was du noch nie getan hast!

bearbeitet von de0815de, am 08.03.2016, um: 20:40:34


de0815de *

#9 Verfasst am 15.03.2016, um 01:17:32



Ich bin begeistert. Endlich kann man hier auch richtig Musik hören. Die Boxen machen sich viel besser als erwartet. Der Raum spielt ebenfalls sehr gut mit... und ich finde sie an ihrem Platz auch wirklich gut aufgehoben. Für mich wertet es deutlich auf. Auch weil die Endstufe wirklich was her macht.
Es hat sich sehr gelohnt. Preis/Leistung der absolute Kracher...

Wenn die Euphorie abgeklungen ist kann man vielleicht kritische Gedanken aufkommen lassen, bzw. was man nun noch machen könnte - wenn man nicht gleich zu besseren Wandlern greifen will?
Was ich bestellt habe wurde schon mal gebaut. Das Paar ist jedenfalls mit der Weiche/Endstufe verheiratet. Kann man also nicht einfach mal an anderen Boxen probieren gehen. Das war aber klar. Einen verstellbaren EQ gibt es NICHT.
Den Haltbarkeitstest müssen sie noch überstehen! Sie stiegen jedenfalls bei der Vorführung in Recklinghausen elektronisch aus und kamen völlig geräuschlos wieder bei leiseren Passagen dazu. Die Lautstärke hätte bei der 140Hz Variante ganz sicher das Aus bedeutet. Eine sichtbare Auslenkung zu erreichen ist jetzt schon fast nicht mehr möglich.

Im Stereoverhalten schlagen sie meine Kugekwellenhörner. Die Blindschallquelle ist erschreckend
Bin sehr gespannt was mein Schwiegersohn davon hält. Er hat die 107 in passiv! Den haut es vermutlich um?

Also Zeit/Geldverschwendung... wäre es nur gewesen wenn man sich für HiFi überhaupt nicht interessiert. Ansonsten muss man hier schon weit fahren um etwas vergleichbares zu finden.






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