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PN's Forum \ HiFi \ Schallerzeugung \ Subwoofer \ Eckhorn - die vermutlich bessere Alternative zu einem SBA


de0815de *

#1 Verfasst am 20.05.2016, um 11:44:12



Einfach genial: http://www.hifi-tunes.de/?id=135

Anbei die Patentanmeldung: http://www.google.com/patents/DE19537582A1?cl=de


Der Weisheit letzter Schluss ist das, was letzten Endes unwiderlegbar ist, um zu überleben, und muss nicht die Wahrheit sein, wenn es sich nicht lohnt zu überleben. Insofern waren die Dinosaurier nicht der Weisheit letzter Schluss. by www.deweles.de

de0815de *

#2 Verfasst am 25.11.2016, um 10:48:19



Plane gerade den Bau. Einen Tischler zu begeistern war wirklich nicht ganz so einfach.

Im Mittel/Hochton soll der bewährte BMS4590 mit Kugelwellenhorn zum Einsatz kommen. Als Basstreiber ist der 12LW1400 von 18Sound geplant. Mit diesen Treibern wird der Wirkungsgrad noch mal einen ordentlichen Schub in die richtige Richtung machen.

Die Elektronik wird mir extra angefertigt.
Es soll, wie ebenfalls bereits bewährt, mit PWM-Verstärkern (https://www.audio-optimum.com/de/197.html) gearbeitet werden.
Pro Bass werden mir dann etwa "nur" 2 x 200 Watt (an 4 Ohm) zur Verfügung stehen, die Treiber gibt es leider nur in 8 Ohm - wobei das Gebäude, vermutlich schon bei 10 Watt, die dann noch bestehenden Fenster quittieren wird.

Ebenfalls bewärt hat sich die analoge Phasenparallele LR4-Aktivweiche mit Linkwitz-Transformation und Allpass-Matrix.

Das wäre vermutlich weltweit das erste mal das diese Elektronik in einem Hornsystem zum Einsatz kommt.

Ich warte jetzt noch auf die finale Kalkulation und das Go vom Tischler. Fertigstellung noch in diesem Jahr ist vermutlich nich realistisch. Aber wenn alles gut geht, dann spätestens im Januar.


Soweit zur Theorie.


Der Weisheit letzter Schluss ist das, was letzten Endes unwiderlegbar ist, um zu überleben, und muss nicht die Wahrheit sein, wenn es sich nicht lohnt zu überleben. Insofern waren die Dinosaurier nicht der Weisheit letzter Schluss. by www.deweles.de

de0815de *

#3 Verfasst am 29.12.2016, um 13:05:02



Tischler hat mir abgesagt!


Zitat:
es tut mir sehr leid, aber für den Boxenbau muss ich dir leider absagen.

Ich kann die Arbeiten trotz Mitarbeiter nicht leisten. Die Entscheidung den Betrieb auf eine Bestattungsunternehmen umzustrukturieren lässt mir keinen Raum mehr für Projekte dieser Art.
Ich hätte auch Spaß dran gehabt aber kann mit dem Arbeitsaufkommen das ich leisten muss kein Zufriedenstellendes Ergebniss liefern. Ich hoffe du verstehst das und findest jemanden der mit die zusammen dein Projekt umsetzten kann.

Liebe Grüße




Der Weisheit letzter Schluss ist das, was letzten Endes unwiderlegbar ist, um zu überleben, und muss nicht die Wahrheit sein, wenn es sich nicht lohnt zu überleben. Insofern waren die Dinosaurier nicht der Weisheit letzter Schluss. by www.deweles.de

 Poison Nuke 

#4 Verfasst am 01.11.2017, um 14:57:26



sehe ich es richtig, es geht hier einfach nur um ein Eckhorn?

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? ein Horn ist einfach nur das Prinzip des Subwoofers, ein SBA sagt nur etwas über die Anordnung im Raum aus. Auch mit Eckhörnern kann man ein SBA aufbauen. Ein einzelnes Eckhorn ist und bleibt trotzdem nur eine einzelne Schallquelle in einer Ecke und hat entsprechende Effekte auf die Raumakustik.

Zumal wir bereits in einem anderen Thread festgestellt hatten, das Eckhörner im Tieftonbereich keinen höheren Wirkungsgrad im Raum haben als ein normaler Subwoofer. Kann auch gar nicht sein, denn ein Horn hat prinzipiell erstmal keinen weiteren Effekt als eine Richtwirkung, die es bei ausreichend tiefen Frequenzen dank des DruKaEff nicht gibt. Somit erhöht sich auch die Last auf den Tieftöner nicht, wodurch auch der Wirkungsgrad nicht steigt. Einzig bei höheren Frequenzen (je nach Raum ab 60-80Hz) kommt der Effekt durch das Horn so langsam zum Tragen und man bekommt einen schönen Kickbass.

ein richtiges SBA hat aber die gleichen Wirkprinzipien wie ein Horn, bei ausreichender Dimensionierung und ausreichend kleinem Abstand der Tieftöner wirst du keinen Unterschied hören und Messen können (außer bedingt durch Raummoden usw)


greetz
Poison Nuke

de0815de *

#5 Verfasst am 03.11.2017, um 11:48:08



Es geht ja nicht um die Liga die so um die Klipschhörner liegen. Im Prinzip geht es aber tatsächlich nur um ein Horn.


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 Poison Nuke 

#6 Verfasst am 03.11.2017, um 17:02:58



naja, Klipschhorn ist auch einfach nur ein weiteres Hornprinzip.

Ein DBA ist übrigens auch ein Horn. Nur mit dem Unterschied, das man im Hornhals sitzt und die Öffnung vom Horn unendlich weit hinter einem liegt.

Bei einem SBA sitzt man auch im Hornhals, aber das Horn ist geschlossen


greetz
Poison Nuke

de0815de *

#7 Verfasst am 03.11.2017, um 17:08:14



In meinem neuen Partyraum sollen wirklich nur die Ecken eine Anlage erahnen lassen! Es geht also doch schon um zwei Ecken.

Technisch sollten 130dB bei 20Hz möglich werden. Das wird dann zwar immer noch kein richtiges Erdbeben aber die Ansprüche haben sich inzwischen etwas dem Haus und doch gänzlich anderen Lebensumständen angepasst.
Auf der anderen Seite spielen die dann in der Liga "Triolon" und "Celestron" von der Firma A CAPELLA AUDIO ARTS... also wird das doch nicht ganz ohne. Zur Zeit werkelt da von Damde noch das S.O.T.A. ...das tut ja treu seinen Dienst.




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de0815de *

#8 Verfasst am 08.12.2017, um 14:50:39



Kann ich irgendwie ein 3D Model im PDF - Format ablegen?

Das Innenleben hat es jedenfalls "in sich"




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bearbeitet von de0815de, am 08.12.2017, um: 14:55:01


FlorianK

#9 Verfasst am 10.12.2017, um 16:33:54



Was soll das für eine Konstruktion sein.


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
http://www.audioclub.de

de0815de *

#10 Verfasst am 10.12.2017, um 20:14:51



Ein Eckhorn das theoretisch bis 13, 5 Hz tief spielt. Ich tüftel schon lange an der Umsetzung und habe jetzt eine 3D Konstruktion mit allen Platten erstellen lassen... in der Hoffnung das mir jemand mit den CADdaten die Bauteile per Laser ins MDF bringt.

Für den vorgesehenen Raum wird es (es werden zwei) vermutlich noch mit gut 20Hz aufspielen? Ob sich der Aufwand lohnen wird kann ich nicht sagen. Ich habe weder dieses Horn jemals gehört, noch die Teile von Accapella, in deren Liga es spielen soll. Der Aufwand ist allerdings abschreckend! In 3D bekommt man so richtig Respekt.


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 Poison Nuke 

#11 Verfasst am 10.12.2017, um 23:14:35



was für ein Raum wurde denn als Grundlage für die Simulation der 13,5 Hz angenommen? Denn ein Eckhorn kann per se ja erstmal keine bestimmte Frequenz erreichen. Und warum sollte ein "normales" Klipsch-Eckhorn das nicht schaffen im gleichen Raum?


greetz
Poison Nuke

de0815de *

#12 Verfasst am 11.12.2017, um 05:09:12



Kann ich nicht sagen. Kenne nur die Testergebnisse des Entwicklers aus einem ca. 23m² Raum mit einem Horn. In der Patentschrift beschreibt er bereits das "Problem" von Klipschhörnern... und wie er es gelöst haben will.


Zitat:
Ein derart relativ kleines Horn mit einer solchen tiefen fgu als Bedingung, ist als freistehendes Horn nicht reali­ sierbar, so daß das bekannte Prinzip der Eckaufstellung gewählt werden mußte. Wie bereits erwähnt verringert sich die erforderliche Hornmundfläche auf 1/2³ = 1/8. Da bei der Konstruktion eine fgu von 20 Hz angestrebt werden sollte, muß zunächst unter Berücksichtigung der Mündungsgrenzfre­ quenz die Mundfläche

betragen (ohne Eckaufstellung AM 23,52 m²!). Diese Mund­ fläche erscheint auf den ersten Blick für Wohnraumverhält­ nisse noch deutlich zu groß, wenn man bedenkt, daß der Durchmesser einer kreisförmigen Mundöffnung immerhin 1,93 m betragen würde. Dieses Hindernis wurde so umgangen, indem ein verlängerter, virtueller Trichter aufgrund der Horn-Gehäuseform außerhalb des eigentlichen Gehäuses ent­ stand (s. Bild 1-4). Die Konstruktion (Entstehung) die­ ses effektiven Trichters ist in Bild 4 dargestellt. Geht man vereinfacht von der Ausbreitung ebener Wellen aus, so werden die Wellen nach Verlassen der Schallaustrittsöff­ nung (vom Horngehäuse) derart gebeugt, daß diese jeweils sich stetig ändernde, trapezförmig aufgespannte Flächen zwischen Boden, Wände und Gehäusefrontplatte (Teil 29, s. Bild 7) bilden. Die Symmetrielinie des Trichters kenn­ zeichnet, zum jeweiligen Abschnitt, den Schwer- bzw. Mit­ telpunkt M der zugehörigen Trapezfläche. Erreichen schließlich die Schallwellen die Oberkante des Horngehäu­ ses, so entsteht quasi ein Trichter mit einer trapezförmi­ gen Hornmundöffnung von maximal AM = 6,513 m² ≈ 6,5 ² (mit einer theoretischen Mündungsfrequenz von 13,4 Hz). Die genannten Bedingungen sind somit für eine Eckaufstel­ lung mehr als erfüllt. Hierbei ist zu erwähnen, daß der Abstand zwischen Horngehäuse und Raumwänden 10 mm beträgt, da z. B. Fußleisten, Steckdosen und großzügig dimensio­ nierte Lautsprecherkabel einen direkten Kontakt zwischen Wänden und Gehäuse verhindern.




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bearbeitet von de0815de, am 11.12.2017, um: 05:16:47


de0815de *

#13 Verfasst am 11.12.2017, um 13:43:20





Schwarz: ´Nickel-Horn´
Rot: Hobby-HiFi Eckhorn 18, mit Mivoc (Ravemaster)-BSW 184 II
Grün: Klipschorn, mit Usher-15 PA-2 (erreicht beste Resultate)
Mangenta: TANNOY Autograph, mit Usher-15 PA-2 (erreicht beste Resultate)
Blau: TANNOY-Westminster Royal HE (SE), mit Usher-15 PA-2


Zitat:
...Zurück zu meiner Entwicklung: Damals hatte ich hifi-taugliche 20 Hz angestrebt, eben aus den o. g. Gründen. Das war natürlich ein Wunschdenken/ -Traum, viele würden gern ein Horn mit derartigen Tugenden ihr Eigen nennen wollen. Der Physik lässt sich jedoch leider nun mal kein Schnippchen schlagen. Die Dimensionen waren beim Entwurf das Thema schlechthin und meine persönliche Vorgabe im Lastenheft. Andere Entwickler scheiterten bis dahin und Horn-Besitzer kompensieren dieses Defizit des Bassfundaments mit einem ´schamhaft´ versteckten konventionellen Subwoofer. Natürlich kann man auch Tiefstbass mit konventionellen Systemen realisieren,...
...Aber nun zu Ihrer ´ungeliebten´ Bassreflexöffnung, und warum diese nicht verschlossen werden sollte, also, warum ein Eckhorn-Hybrid (welches bislang noch niemand angeboten hat): ...

...Da ich die angestrebten 20 Hz leider nur mit einem einhergehenden deutlichen Pegelabfall realisieren konnte (es ging tatsächlich runter bis ca. 16 Hz), experimentierte ich empirisch mit der besagten Modifikation, da zu der Zeit für diesen Fall – Horn plus Helmholtz-Resonator – meines Wissens keine Simulationssoftware auf dem Markt erhältlich war. Mit großem Erfolg. Zwar sind keine 20 Hz mehr drin (steilflankiger Pegelabfall), jedoch bis quasi 22 Hz, und dies hör- und spürbar. Wie Sie bereits dem stereoplay-Artikel entnehmen konnten, ist der Helmholtz-Resonator recht wirkungsvoll zwischen 22 Hz ... 35 Hz aktiv, und zwar nur in diesem Bereich. Darüberhinaus fungiert das rückwärtige Gehäuse naturgemäß als ein geschlossenes! Es sei hier ausdrücklich erwähnt – um Ihre Befürchtungen zu entkräften – dass es sich hier nicht um eine übliche (leider nur allzu oft unsaubere) Bassreflex-Wiedergabe handelt sondern um ein komplexes Zusammenspiel zwischen Horn und Helmholtz-Resonator. Die Wiedergabe in diesem Bereich (und natürlich bis zu seiner oberen Grenzfrequenz von knapp über 300 Hz) ist als absolut sauber, präzise und impulstreu zu bezeichnen (Sichwort Sprungantwort). Und selbst in diesem Tiefstton-Bereich, gibt es hörbare Unterschiede, die vom fantastischen menschlichen Gehör sehr wohl wahrgenommen werden könn...




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