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PN's Forum \ HiFi \ Allgemeines \ Surround & Heimkino \ Kino ohne Projektor und Leinwand


Silent *

#1 Verfasst am 20.10.2017, um 22:09:33



Cinema Screen: Kinofilm auf „LED-Leinwand“ – schon heute im Einsatz
Nach Seoul und Busan in Südkorea, hat Samsung das Cinema LED Screen jetzt auch über die Landesgrenze nach Südostasien gebracht: Mit der Installation des Cinema Screens im Paragon Cineplex Kino in Thailands Hauptstadt Bangkok unterstreicht das Unternehmen seine Vision für das Kino der Zukunft. Der Samsung Cinema LED Screen verfügt über die HDR-Technologie und wurde nach den Standards des DCI1 zertifiziert.

https://news.samsung.com/de/cinema-screen-kinofilm-auf-led-leinwand




"Lebenskunst ist die Fähigkeit auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten."
Grüße Harry :)

Hale

#2 Verfasst am 22.10.2017, um 11:37:34



Selbstleuchtende Bildpunkte (womoeglich sogar mit - dem Stand des technisch machbaren - entsprechend geringer Lochmaske) klingt ja eigentlich erstrebenswert, da hoehere Leuchtdichten moeglich sein sollten, kein Helligkeitsabfall hin zu den Raendern zu verzeichnen sein duerfte und optische Artefakte wie Schaerfeverlust und/oder chromatische Abberation ausgeschlossen sein duerften, aber:

Mit dieser Herangehensweise stehen die Kinobetreiber doch wieder vor genau der selben Problematik, mit der sich der ambitionierte Heimkinobetreiber herum schlagen muss, wenn es darum geht, groessre Diagonalen bewegten Bildes mit Beschallung zu vereinen und die Illusion des Zusammenhangs zu schaffen.
Vollfarb LED Panels in quadratischer Veranstaltungs-Bauweise sind ja nun nichts neues. Einige davon zusammengeschaltet und siehe da - Großes Bild; vermag man man den Platzbedarf der einzelnen Leuchtquellen zu verringern, voilà mehr Bildpunkte. Schafft man es zudem dafuer zu sorgen, innerhalb Eines Bildpunktes bereits intern eine gescheite Farbmischung zu realisieren - beispielsweise mir 5050 SMDs oder aber in einem geschicktem COB Package - laesst sich auch das leidige Subpixel Arrangement Problem umschiffen.
Schlussendlich ists aber nichts anderes als ein flacher quadratischer Kasten mit Plastik-/Metallgehaeuse, der mit hoher wahrscheinlichkeit rueckseitig auf der vollen Flaeche Kuehlrippen aufweist und somit schlicht und ergreifend jedwede, irgendwie geartete Schallquelle, die eigentlich dahinter positioniert werden moechte, blockt.
4096px auf 10,irgendwas Meter Bildbreite sind ja immerhin noch fast 2,5mm; jene Menge Platz fuer LED plus Freiram zur Angrenzenden.

Solange Samsung also nicht gerade derzeit gueltige physikalische Gesetze aushebelt und mir hyperpositionierten, wechselden Materialien arbeitet, ists der alte Hut - entweder huebsches helles, großflaechiges Bild OHNE Sound, oder aber nicht ganz so huebsches, deutlich leuchtschwaecheres Bild MIT Sound, der analog zum Bildgeschehen verortbar ist.

Ich persoenlich staune ja, dass noch niemand die Gelder frei gegeben hat, um das ganze mal mit einzelnen Glasfasern, aufgespannt auf ein akustisch transparentes Gewebe zu realisieren.
Damit waere einerseits der Spielraum fuer den Schall gegeben, andererseits koennte fuer den einzelnen Bildpunkt quasi x-beliebig viel Licht geliefert werden - je nachdem wie viele Laserdioden am anderen Ende durch die Kollektorlinse in das Filament strahlen.



 Poison Nuke 

#3 Verfasst am 27.10.2017, um 04:50:29



warum hat noch nie jemand eine akustische TFT-Matrix zur 3D-Wellenfeldsynthese umgesetzt. Bei der großen Fläche braucht man keine großen Membran oder Hübe mehr. Es könnten entweder die LEDs selbst oder kleine Piezos daneben selbst zur Schallquelle werden. Technisch auch schon ohne Probleme machbar, einzig die Ansteuerung in einer TFT-Matrix wäre interessant ob das so ohne weiteres bei akustischen Signalen funktioniert (weil "richtig" Analog funktioniert da nicht, die Abtastfrequenz muss also hoch genug sein, das man PWM direkt darauf geben könnte.


Aber um einen Gang zurückzufahren: welchen Kinobesucher interessiert heute noch der Sound
Das sind alles Argumente, mit denen man Enthusiasten wie uns locken könnte, aber nicht die breite Masse, die davon keine Ahnung hat und die sich dafür auch nicht die Bohne interessiert.


greetz
Poison Nuke

Silent *

#4 Verfasst am 09.01.2018, um 11:53:15



Es geht weiter ... http://www.areadvd.de/tests/ces-samsung-zeigt-14...led-tv-the-wall/
So eine Lösung wäre mir den einen oder anderen Taler wert
330cm Bildbreite ist schon eine Ansage, die Technik klingt sehr interessant


"Lebenskunst ist die Fähigkeit auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten."
Grüße Harry :)

 Poison Nuke 

#5 Verfasst am 09.01.2018, um 16:52:13



Was ein Problem bei diesen LED-Walls ist, dass die einzelnen gestackten LED-Panels teilweise minimale Helligkeits- oder Farbunterschiede haben können, da sie ja alle für sich eigenständig arbeiten. Im schlimmsten Fall sieht man dann Kacheln



Und was mir noch sehr deutlich aufgefallen ist, was ich mir noch nicht erklären kann:
bei starken Kontrasten sehen Brillenträger auf solchen Screen starke Chromatische Abberation (CA). D.h. weiße Kanten sind am Rand rot oder grün. Je weiter man weg und oder je stärker die Brille ist und je weiter azentrisch man draufschaut, desto stärker wird der Effekt. Allerdings ist das bei der am Threadanfang gezeigten Kinoleinwand so. Die LEDs des 146" Screens (damn, so groß ist meine Leinwand ) sind kleiner, da sollte der Effekt geringer werden (aber wahrscheinlich nicht ganz weg)


greetz
Poison Nuke

Hale

#6 Verfasst am 10.01.2018, um 09:53:44



Das mit der Varianz durfte ich schon bei nem moderat dimensionierten LC Panel erleben: Bekannter erwarb eins von den Edge-Lit Panels der 65" Klasse; Fabrikat/Modell bekomme ich nicht mehr zusmmen, aber ich habe das Gefuehl koennte ein Samsung gewesen sein.
Half ihm bei der Inbetriebnahme - sprich Auspacken, Bohrungen in der Wand, Aufhaengen, Kabelschaechte usw.

Ersten Zuspieler ran (PC), eingeschaltet, alles super; Colorimeter ausgepackt und angefangen, das Teil zu profilieren und es zeigten sich erste Unterschiede.
Also noch mal zurueck, Firmware auf aktuellen Stand gebracht, alles resetten und neuer versuch.

Ende des Liedes: Panel bestand aus vier, untereinander duetlich differenzierbarend Teilsegmenten, die sich ums verrecken nicht auf einen Nennen bringen liessen, fein saeuberlich an Pixelkante 540/541, 960/961 getrennt. Der telefonische Support konnte mit dem Phaenomaen nicht mal etwas anfangen und das Panel ging zurueck.
Neues geliefert > selbes Problem.
Musste dann ausweichen auf das 60" Modell.


bearbeitet von Hale, am 10.01.2018, um: 09:56:20

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