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PN's Forum \ HiFi \ Allgemeines \ Vergleich: Marantz SR1000 gegen H/K AVR135


hifi_purist *

#1 Verfasst am 20.08.2008, um 18:44:10



Moin!

Ich hatte gestern mal ein wenig zu viel Zeit, darum hab ich mal ein wenig rumexperimentiert. Da ich ja noch einen alten Marantz SR1000 Stereoreceiver stehen hab, dachte ich mir, machste doch mal einen kleinen Vergleich
Man könnte ja meinen, dass dieser Vergleich ein wenig unfair ist, zumahl der H/K ein DD-Receiver ist und der Marantz "nur" ein Stereoreceiver, der allerdings schon einige Jährchen auf dem Buckel hat. Das genaue Alter kann ich nicht bestimmen, da man nicht mehr all zu viel Infos drüber findet, aberer gehört zum Nachfolger der legendären Marantzgeräte mit blauer Beleuchtung. Hergestellt wueder dieser sogar noch in Japan
Konnte beide Testkandidaten nur nacheinander hören, von daher ist das Ergebnis vllt. nicht ganz so Aussagekräftig, als wenn man diese nur durch kurzes Umschalten im Nachhinein hört.

Angeschlossen wurde das Ganze an meine MS902i, mit Kimber4PR Kabeln verbunden.
Und dann gings auch endlich mal los mit testen, also CDs in den DVDP

- Dire Straits
- PT - In Absentia
- Runrig - Proterra
- Unheilig - Phosphor
- Roxette - Tourism

Was als erstes auffiel, war der doch andere Bass der Marantz, nicht so tief wie beim Harman, der zu dem noch eine große Räumlichkeit aufweist, sondern wesentlich kontrollierter auf den Punkt gebracht und mit mehr Punch.
Der Hochtonbereich ist beim H/K erstaunlicherweise doch um einiges kälter als beim Marantz und zudem noch aufdringlicher, aber jedoch mit mehr Strahlkraft. Auch ist der Harman um einiges analytischer.
Bei den Mitten fällt auf, dass die Marantz sanfter spielt und noch ein wenig mehr Details offenbart, diese aber nicht so räumlich darstellt wie der Harman.

Anschließend gings dann noch dabei, wie der Tunerklang der beiden Geräte war und hier hats micht fast vom Hocker gehauen. Der alte Marantz hat den Tuner vom AVR gnadenlos an die Wand gespielt, so viel zum Stereoklang der H/K
Da waren wesentlich mehr Details zu hören und die Musik kam wesentlich klarer rüber.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass es äußerst spannend war, diese beiden Geräte mal zu vergleichen und zu einem Fazit zu kommen, dass mich selber erstaunt.
Die Räumlichkeit und Basstiefe vom H/K ist vor allem für Hk interessant, jedoch fehlt da immer noch mächtig was im Stereomodus, nämlich dass was die MArantz vermittelte: Emotionen.

Aus diesem Grund werde ich beim nächsten Gerät mich mal mehr bei Marantz umhören. Dieses soll aber kein Verriß des H/K sein, denn dieser macht auch in Stereo eine gute Figur, aber es ist schon bedenklich, dass sagen wir mal in 25 oder 30 Jahren, die Hersteller es nicht unbedingt geschafft haben, die bürgerlich Klasse klanglich immens nach vorne zu treiben.

Bin mal gespannt auf eure Meinungen.

Einen schönen Gruß



Aufklärung ist Ärgernis; wer die Welt erhellt, macht ihren Dreck deutlicher.
(Karlheinz Deschner)

 Poison Nuke 

#2 Verfasst am 20.08.2008, um 19:19:26



sehr interessanter Vergleich :daumen


in welcher Preisklasse spielen die beiden Geräte eigentlich? Weil es wäre vom Vergleich her auch unfair, wenn der Marantz sagen wir mal aus der 400€ Klasse z.B. kommt und der HK kostet ja glaub auch soviel, oder?

Denn dann hätte der Marantz den Vorteil der besseren Bauteilbestückung, da gerade im Bereich unter 1000€ doch noch große Sprünge möglich sind, vorallem bei den Endstufen und Netzteilen usw.

und ein wenig Herstellerklang ist ja auch immer dabei8)




greetz
Poison Nuke

hifi_purist *

#3 Verfasst am 20.08.2008, um 19:49:26



Hm, preislich lag mein H/K in der 500-600€ Klasse lt. Liste, bei dem Marantz kann ich das leider nicht sagen, irgendwie findet man da nicht mehr so richtig viel drüber, aber da gabs ja auch noch kein Inet

Im HF habe ich gerade so das Alter halbwegs rausgefunden: BJ. 79-82. Und soweit ich weiß, handelt es sich dabei noch um das kleinste Modell der Serie.
Wenn man dann noch die Zeit drauf rechnet, auch wenn dieser etwas mehr gekostet hat, ist die Leistung immer noch der blanke Wahnsinn. Aber vllt. finde ich noch irgendwo nen Preis.

Einen schönen Gruß

P.S. Werd nacher mal nen paar Bilder reinstellen


Aufklärung ist Ärgernis; wer die Welt erhellt, macht ihren Dreck deutlicher.
(Karlheinz Deschner)

bearbeitet von hifi_purist, am 20.08.2008, um: 20:01:21


hifi_purist *

#4 Verfasst am 20.08.2008, um 20:07:00



So, hier noch zwei Bilder:





Einen schönen Gruß


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(Karlheinz Deschner)

CHILLOUT_AREA

#5 Verfasst am 20.08.2008, um 21:08:36



Hm,hast du auch beide richtig ausgepegelt,da der marantz ja schon einige jahre auf dem Buckel hat,und wie hast du sie den geschaltet,musstes du sie immer umklemmen,es ist mir schon klar ,das es einige ältere Verstärker gibt,die heute noch in der ersten Liga spielen,aber ich denke,das bei deinen vergleich etwas schief gelaufen ist,obwohl sich die technik sich zwischen Stereo nicht all zu sehr geändert hat,du darfst auch nicht vergessen,da bin ich mir jetzt nicht sicher,aber du hast doch Wolfson in deinen HK schon drin,oder.

Den das ist schon einen meilensprung gewesen.





hifi_purist *

#6 Verfasst am 20.08.2008, um 21:24:18



Sicherlich hinkt der Vergleich, alleine schon weil es zwischen Stereo und einem DD-AVR ist und auf der anderen Seite steht da das Alter.
LS sind da geblieben wo sie auch waren und Bass und Treble halt angepasst. Viel mehr konnte man da ja noch nicht einstellen. Also bestimmte Lieder rausgesucht, auf einem angehört und anschließend LS-Kabel und Cinchkabel an den anderen ran.
Der DVDP hat Wolfson DAC drin, das ist richtig und das hört man auch im Vergleich zu meinem Pio-Brenner. Aber irgendwie sind da wirklich zwei Welten aufeinander geprallt, beide nicht schlecht, aber im Vergleich doch anders.

Andereseit ist halt wirklich die Frage, wie die Bestückung aussieht. Früher wurde ja noch komplett andere Bauteile verwendet und nicht wie heute die ganzen Chips. Vllt. liegt da der Unterschied.

Einen schönen Gruß


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(Karlheinz Deschner)

bearbeitet von hifi_purist, am 20.08.2008, um: 21:37:52


 Poison Nuke 

#7 Verfasst am 20.08.2008, um 23:20:49



also rein von den Endstufenschaltungen hat sich nicht sooo viel getan. Die grundlegenden Schaltungen werden noch relativ ähnlich gebaut, zumindest bei den klassischen ClassAB Schaltungen usw.
Bei Class D und BASH kommte klarerweise schon was anderes zum Einsatz, aber der HK wird ja noch eine herkömmliche Transe sein, oder 8)




greetz
Poison Nuke

hifi_purist *

#8 Verfasst am 24.08.2008, um 13:14:11



Ich denke schon, dass der H/K nen Class A/B Verstärker ist.
hab übrigens beim Marantz mal den Deckel aufgemacht. Als erstes fiel mir der Blick auf die mannshohen Elkos mit 6800 Mikrofarad. Dagegen sind die H/K Elkos ja kleine Marsmännchen, haben aber auch mit 6800 Mikrofarad die selbe Kapazität. Aber sieht auf jedenfalls lustig aus, wenn man die beiden Sorten mal nebeneinander stellt

Wenn gewünscht, kann ich noch ein paar Bilder reinstellen.

Einen schönen Gruß


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(Karlheinz Deschner)

CHILLOUT_AREA

#9 Verfasst am 24.08.2008, um 13:16:48



Ich will sehen.

dann mache ich mal welche von meinen harman.





hifi_purist *

#10 Verfasst am 24.08.2008, um 13:31:04






Hier mal ein Blick auf das Innenleben des Gyrotouch Wheel:


Beim H/k sind sie recht schwer zu erkennen:

Rechts vom Trafo in der Nähe vom Kühlkörper (Da wo das weiße Kabel befestigt ist)

@Chillout: Bin mal gespannt, was deine für eine Kapazität haben??

Einen schönen Gruß


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(Karlheinz Deschner)

bearbeitet von hifi_purist, am 24.08.2008, um: 13:35:03


CHILLOUT_AREA

#11 Verfasst am 24.08.2008, um 13:34:43



das liebe ich immer bei harman,die verarbeiten sogar noch ferritkernringe ,und dabei sind sie noch nie sparsam gewesen,das sollte sich andere hersteller ,auch mal wieder angewöhnen,ehrlich.

Er sieht sehr aufgräumt aus muss ich sagen,da viele posten ,er würde so verschachtelt aussehen.

Und am Trafo kann man gut erkennen,was er ziehen kann.





 Poison Nuke 

#12 Verfasst am 24.08.2008, um 13:52:33



wo siehst du da einen Ferritringkern?

Ich seh da nur einen großen El-Blechtrafo. Sind zwar nich übel, aber einem guten Ringkerntrafo unterlegen. Was meinst warum die ganzen großen PA-Endstufen, bevor es Schaltnetzteile gab, riesige Ringkerntrafos drin hatten8)


greetz
Poison Nuke

CHILLOUT_AREA

#13 Verfasst am 24.08.2008, um 13:56:00



dann schau mal aud die stromleitung die am AVR weitergeht,dazu hat er noch einen ring am ,an und aus schalter,und klar Ringkern ist schon echt fett,aber soviel besser sind die auch nicht,wenn ich mal meinen Quader Photografiere ,ist so mancher Ringkerntrafo auch gegen klein.





 Poison Nuke 

#14 Verfasst am 24.08.2008, um 14:03:37



achja, na dann schau dir mal den an:


dagegen ist auch der größte Harman klein:D

der Trafo macht Dauerleistung 32A bei 39V und kann locker das doppelte und mehr kurzzeitig raushauen und er muss nur zwei Endstufen versorgen 8)
Und schau dir mal die Elkos da an. 96mF finde ich schon ganz nett :D


greetz
Poison Nuke

CHILLOUT_AREA

#15 Verfasst am 24.08.2008, um 14:17:42



Hm,mein Harman macht da schon locker 45A und spitze 65A

Und ich habe nur 5 ,50000er drin,der gösste harman hat 100 bzw. 125 Ampere,und jeweils hat 125000er drin,ich denke das waren 8 st. und da sieht dein Trafo richtig putzig aus,schau mal nur die signatur 2.1 an,nur ein beispiel,aber egal ,es gibt immer grössere und mächtigere .





 Poison Nuke 

#16 Verfasst am 24.08.2008, um 14:21:59



also einen 125mF Kondi möchte ich mal sehen, 12mF ist ja schon extrem fett. Selbst die im Yamaha DSP-Z9, die ja auch schon 37mF oder so haben, sind schon extrem groß. Nen 125er passt ja nicht mehr in ein normales Gehäuse rein :L

und stimmt, es gibt immer größere. Aber meine Endstufen haben nur 300€ gekostet und liefern eine Power, die ich mit meinen Subs niemals ausnutzen kann. Ich habe sie zwar mal ans Limit gebracht, aber da vorher ich schon am Limit und die Tieftöner:D



achja, bei den Harmans...sicher dass die Dauerhaft 100A liefern? Weil das sind bei den normalen SPannungen dann locker mal 4 bis 5kW und das hält keine Haussicherung durch. Ich vermute eher, dass sind Spitzenwerte. Zudem ein solcher Trafo dann mal locker 40-60kG wiegt :cut


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 24.08.2008, um: 14:24:05


CHILLOUT_AREA

#17 Verfasst am 24.08.2008, um 14:31:22



japp ,und die Amperes liefern sie dauerhaft.

ich suche dir das mal raus.





TimB

#18 Verfasst am 17.08.2012, um 16:28:28



Der Thread ist mir gerade aufgefallen, weil der GoogleBot den gelesen hat.

100A dauerhaft??

Nehmen wir an diese 100A werden gleichmäßig auf 5 Endstufen verteilt also 20A pro Endstufe.

bei einer Impedanz der Lautsprecher von 4 Ohm (bei 8Ohm wäre es noch mehr) ergibt sich:
P = 5 * (20A)² *4 Ohm = 8kW(!)

wohlgemerkt bei 100% Wirkungsgrad

Das glaube Ich nicht so ganz




"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

Stripes

#19 Verfasst am 18.08.2012, um 15:32:17



Es geht bei diesen Angaben um den max kurzzeitigen Strom aus den Kondensatoren.
So ein guter Low ESR Elko schafft einiger hundert A für wenige ms.

Und die 16A einphasig würde bei 8kW dauer nicht lange auf sich warten lassen

Die realen Peak Ströme sind bei 4 ohm Chassis/Boxen nie größer als der Gleichstromwiderstand(R).
So eine Last(Chassis/Box) hat einen Wirkwiderstand zwischen 3 und 4 Ohm.
Gehen wir von einer Hifi üblichen Spannung von +/- 70V für die Endstufe aus haben wir maximal einen Ispitze von 23,3A an 3ohm.

Die großen Kondensatoren sind nicht nur wegen Peak Werten wichtig sondern auch wegen der Signalform.
Zieht eine Last sagen wir mal 15A Sinus bei 150 Hz dann muss der Kondensator die Lücken puffern die in der Versorgung sind.
Aufbau ist dort 230V/50Hz~ dann Trafo= 50V/50Hz AC dann Gleichrichter B2U:
Also hat man eine Spannung von lauter Halbwellen:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/th...richtung.svg.png

Die werden mit den Elkos zur einer Gleichspannung gemacht, aber sobald keine Spannung am Eingang da ist welche die Elkos versorgt müssen sie die Ströme stemmen.
Da gilt-> viel hilft viel.


Addicted to good music!


TimB

#20 Verfasst am 18.08.2012, um 15:45:43



Die +- 70V kommen aber vom Netzteil
Diese werden aber nicht an die Lautsprecher kommen durch den Spannungsabfall an den Transistoren


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

Stripes

#21 Verfasst am 18.08.2012, um 15:48:33



Klar, ich war bei dem theoretischen Modell.

Verluste sind ab Siebung an, Emitter Widerstände, Dioden bei H Schaltung, Spannung am Transistor, Strom drosseln etc.


Addicted to good music!

PN's Forum \ HiFi \ Allgemeines \ Vergleich: Marantz SR1000 gegen H/K AVR135


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